Schlafprobleme: Hilfreiche Tipps zum Einschlafen
Schäfchen zu zählen zählt zu den meist gehörten Ratschlägen, wenn jemand nach Tipps zum Einschlafen fragt. Neuesten Untersuchungen zufolge verlängert Schäfchenzählen aber die Einschlafphase. Es gibt bessere Methoden.
Studien zufolge leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Bevölkerung an Schlafstörungen. Auch wenn man abends todmüde ins Bett sinkt, wirken Alltagssorgen und Stress oft nach: Das Einschlafen fällt schwer. Dies hat fatale Konsequenzen für die Leistungsfähigkeit am nächsten Tag: Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind die Folge. Um schneller einzuschlafen, behelfen sich viele Geplagte damit, Schäfchen zu zählen. Besser als Schäfchenzählen ist, so wissen die Schlafforscher, sich schöne Bilder vorzustellen: Demnach helfen idyllische Landschaften, Wasserfälle, Wald oder eine Frühlingswiese beim Einschlafen. Darüber hinaus kann man sich auch mit anderen Tipps zum Einschlafen behelfen. Zu den Grundvoraussetzungen für einen erholsamen Schlaf gehören ein ruhiges Schlafambiente, ein komfortables Bett und eine kühle Raumtemperatur.
Probate Mittel, dem Schlafdefizit zu Leibe zur rücken, ist, dass man abends nicht mehr allzu viel isst; zwei Stunden vor dem Zubettgehen Alkohol und Nikotin zu meiden und abends zudem auf Kaffee zu verzichten. Indes ist ein Glas warme Milch ein gutes Rezept, den Schlaf zu fördern, manche Leute schwören auch auf Kräutertees.
Zu den wichtigen Aspekten in der Rubrik Tipps zum Einschlafen gehören regelmäßige Zeiten beim morgendlichen Aufstehen und abends beim Zubettgehen. Auch wer tagsüber einen Mittagsschlaf hält, tut sich beim Einschlafen abends schwerer. Einen Versuch wert ist auch der Tipp, mit der Schlafzeit zu experimentieren. Nicht jeder braucht die häufig erwähnten acht Stunden Schlaf, manchen Menschen reichen auch fünf oder sechs Stunden. Auch sollte man sich wegen Einschlafschwierigkeiten nicht selbst allzu sehr unter Druck setzen. Wer permanent auf die Uhr schaut, wird nur genervter. Ähnlich wie bei Babys helfen manchen Erwachsenen auch Schlafhilfen wie sanfte Musik oder Spieluhren. In die Rubrik Tipps zum Einschlafen, die sich auf Kleinkinder beziehen, fallen auch Gute-Nacht-Geschichten, der Schnuller oder ein Schmusetier. Bei Säuglingen funktionieren die Tipps zum Einschlafen noch relativ leicht – sei es, dass man die Kinder auf dem Arm herumträgt, um sie zum Schlafen zu bringen oder die Wiege langsam hin und herbewegt.